19.11.2009
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Megazoom oder DSLR: Tipps für den Kamerakauf

Hamburg/München (dpa/tmn) - Verkäufer erzählen viel, wenn der Tag lang ist. Daher kommt beim Besuch der Fotoabteilung des Elektromarkts zum großen Angebot meist auch noch ein Fachmann, der dem Kunden die Super-Duper-Kamera mit dieser und jener Funktion aufschwatzen will.

Kameras
Welche darf es denn sein? Vor dem Kauf sollte geklärt sein, wie die Kamera später eingesetzt wird. (Bild: dpa/tmn)
© dpa

Da kann es nicht schaden, sich vor dem Kauf selbst zu informieren. Den Einstieg in die Digitalfotografie ermöglichen Kompaktkameras. "Wenn ich ständig eine Kamera dabei haben will, ist ein Kompaktmodell das Richtige", sagt Annette Kniffler von der in Poing bei München erscheinenden Zeitschrift "Colorfoto". Digitale Kompaktkameras passen inzwischen in jede Jackentasche. Und sie sind mit Preisen von teils weniger als 100 Euro besonders günstig.

Auch die kleinsten Digitalkameras sind heutzutage mit Funktionen vollgestopft: Die automatische Gesichtserkennung etwa ist genauso Standard wie Motivprogramme zum Fotografieren von Feuerwerken oder Schneelandschaften. Dafür müssen Nutzer etwa bei der Brennweite Abstriche machen. "Außerdem haben sie bei Kompaktmodellen in der Regel keine Möglichkeit, Einstellungen manuell zu verändern", sagt Nils Häußler vom Hersteller Olympus in Hamburg. Das schränkt die Gestaltungsmöglichkeiten ein.

Wer Fotografie als Hobby begreift, wird daher früher oder später in eine andere Kameraklasse wechseln müssen. Die nächste Stufe bilden Bridgekameras, auch Zoom- oder Megazoom-Kameras genannt. Sie sind etwas größer als Kompaktmodelle, aber immer noch leichter als digitale Spiegelreflexkameras (DSLR).

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Bridgekameras besitzen fest eingebaute Objektive. Sie bieten deutlich mehr Zoom als jene in Kompaktmodellen oder die Standardobjektive vieler DSLR. So lassen sich Motive mit der Kamera viel näher heranholen.

Bridgekameras sind laut Nils Häußler deshalb eine gute Lösung zum Beispiel für Nutzer, die viel reisen, dabei viel fotografieren, aber keine Wechselobjektive mitschleppen wollen. Wer eine Bridgekamera kaufen möchte, sollte laut Constanze Clauß vom Photoindustrie-Verband in Frankfurt/Main darauf achten, dass sie einen sogenannten Blitzschuh hat - sofern denn der Einsatz eines zusätzlichen Blitzes gewünscht ist. Bridgemodelle kosten ab etwa 300 Euro.

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benutzer - 23.11.2009, 09:26

@mmw bevor du solch heiße luft ablässt, halt sie lieber an: und schau dir mal die prospekte z.b. einer sony cybershot an, die mit einem 40fach digitalzoom beworben wird. eine exilim FH-20 verfügt z.b. über einen zoombereich von ... gesamten Beitrag lesen

MWW - 22.11.2009, 13:39

@benutzer: Wo hast denn diese Superweisheit her, dass bei Bridgekameras per SW berechnet wird? Kaffesud? Ist naemlich ein absoluter Schwachsinn. Fakt ist, dass billigsdorfer Miniknipsen wirklich nur maximal 3x haben und alles anderen dann SW ist -... gesamten Beitrag lesen

D4rkKn1ght - 20.11.2009, 13:18

Amen so ist es! Ich stimme dir in jedem Punkt zu. Unter 200€ brauchste bei ner neuen Kamera erst garnicht anfangen. DAnn lieber für den Preis bei Ebay ne gebrauchte 2 Jahre alte 6mpx Kamera kaufen

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