20.11.2009
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Googles "Chrome OS" soll den Computer neu erfinden

Hamburg/Mountain View (dpa) ­ Der erste Schleier über Googles geplantem Betriebssystem Chrome OS ist gelüftet. Schon die ersten spärlichen Ankündigungen hatten vor rund einem halben Jahr für viel Wirbel gesorgt, nun veröffentlichte Google erstmals konkretere Details.

Mit der neuen Entwicklung will der Suchmaschinen-Primus nichts geringeres als den Umgang mit dem Computer neu erfinden. Chrome OS unterscheidet sich fundamental von den Betriebssystemen, wie sie jeder PC-Nutzer tagtäglich gewöhnt ist. Und es ist ein Frontalangriff auf den Rivalen Microsoft, für den seine Betriebssysteme seit Jahrzehnten das wichtigste Kerngeschäft und größter Umsatzlieferant ist.

Anders als Microsofts Windows basiert Chrome OS auf der offenen Software Linux und ist kostenlos. Mit der Veröffentlichung des Quellcodes der Software lädt Google alle Entwickler weltweit dazu ein, an der neuen Software mitzuarbeiten. Darauf dürfte der Suchmaschinen-Primus allerdings auch angewiesen sein, da der Erfolg des neuen Projekts wesentlich davon abhängen wird, wie viele Programme der Anwender mit ihm nutzen kann.

Mit einem völlig neuen Softwarekonzept soll Chrome OS alles in den Schatten stellen, was bislang als Plattform für den Umgang mit dem Computer bekannt war, kündigte Google an. Keine langen Boot-Zeiten mehr - rasend schnell, in nur sieben Sekunden soll die Software starten und sofort einsatzbereit sein. Und das Installieren und Aktualisieren der nötigen Programme könnte damit komplett entfallen. Die Software wie auch das Betriebssystem selbst basieren auf dem Internet. Textdateien, Musik, Bilder und Videos werden nicht mehr lokal auf dem PC gespeichert, sondern ebenfalls im Web abgelegt.

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"Das letzte, was die Welt braucht, ist ein weiteres Betriebssystem", hatte Achim Berg, Chef von Microsoft Deutschland, die erste Ankündigung des Chrome OS vor einem halben Jahr kommentiert. Der weltgrößte Softwarehersteller verweist auf seine jahrzehntelange Expertise und sieht sich auch weiterhin als Technologieführer. Mit seinem Betriebssystem Vista hatte das Unternehmen allerdings ein Debakel erlebt. Die Software lag wie Blei in den Regalen, die Kunden bemängelten die schleppende Performance und oft fehlende Unterstützung für Treiber von Peripheriegeräten wie Drucker.

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Meinungen zum Thema (2) in Computer
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Xhapan - 23.11.2009, 08:08

Was mich ja interessieren würde, was ist mit einer langsamen Internetverbindung, oder wenn die Verbindung mal ganz weg ist, viel Sapß wenn man dann dringen auf Daten zugreifen muss die leider gerade auf nem Server liegen ^^^ Desweiteren... gesamten Beitrag lesen

colaflaschi - 22.11.2009, 12:57

Das letzte was ich mir zulegen würde, ist ein Betriebssystem von diesem Spionageverein. Dann lieber beim verhassten Microsoft bleiben.

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