Entdeckungsreise durch Singapurs Straßenküchen

© Singapore Tourism Board/dpa/tmn
In diesen Hawker Centres gibt es fast rund um die Uhr Fischcurrys und traditionelle Hähnchenspieße (Satays), Bratreis und Chili-Krebse, frisch zubereitet und von staatlich überwachter Güte.
Singapur ist ein Land von Essensverrückten. Mehr noch als Aktienkurse und die Ergebnisse der englischen Fußball-Liga interessiert die Einheimischen, wo man das beste Nasi Lemak bekommt: Duftreis mit Kokosmilch, frittiertem Fisch und Chili. Kein Geschmackserlebnis ist dabei zu verwegen. Selbst für die Durian-Frucht - berüchtigt, weil sie nach überreifem Käse stinkt - feiert der Stadtstaat ein mehrwöchiges Jubelfest.
"Zur 'Durian-Fiesta' können Sie alleine gehen", sagt Reiseführer Danny mit tiefer Abscheu in der Stimme. Viel lieber will er nach Changi Village im Nordosten der Stadt. Dort wird im Hawker Centre am Eckstand Nummer 57 das seiner Meinung nach weltbeste Nasi Lemak zubereitet.
In der Tat reicht die Schlange der wartenden Kunden schon aus dem Pavillon hinaus, als Danny und seine Begleiter am späten Vormittag zu einer Kostprobe eintreffen. Fast 2000 Portionen zu je drei Singapur-Dollar (umgerechnet 1,45 Euro) werden jeden Tag unter die Leute gebracht, erzählt die Tochter des Besitzers.
Drei Dutzend weitere Stände warten nebenan mit asiatischen Köstlichkeiten: Garnelensuppe, Satays mit süßer Erdnusssoße und gegrillter Rochen. Dazu frischer Ananassaft oder Kokosmilch. Jedes Gericht kostet nicht mehr als ein oder zwei Euro.
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