Handspiel: Auch Henry für Wiederholung

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"Natürlich wäre eine Wiederholung des Spiels die fairste Lösung", schrieb Henry in einer Erklärung, die der britische Sender Sky news veröffentlichte. Dies lehnte der Fußball-Weltverband zuvor aber bereits ab. "In den Fußball-Regeln ist eindeutig festgelegt, dass Entscheidungen während des Spiels vom Schiedsrichter getroffen werden und dass diese Entscheidungen endgültig sind", schrieb die FIFA.
Tor ist, wenn der Schiedsrichter pfeift, heißt das im Klartext - oder eben in diesem Fall gerade nicht. Und weil der Schwede Martin Hansson den Franzosen das 1:1 gegen die Iren anerkannt hatte, obwohl Vorlagengeber Henry den Ball klar mit der Hand führte, fliegt die "Grande Nation" nach Südafrika. Der Übeltäter selbst zeigt Reue: "Natürlich schäme ich mich für die Art und Weise, wie wir gewonnen haben. Es tut mir für die Iren Leid, die es definitiv verdienten, in Südafrika dabei zu sein."
Dass es Handspiel war, hatte Henry schon nach dem Schlusspfiff eingeräumt. Nun verteidigte der Stürmer des FC Barcelona aber sein Verhalten in der 103. Minute im Stade de France: "Ich bin kein Betrüger und war es nie. Es war eine instinktive Reaktion, als der Ball extrem schnell in den überfüllten Strafraum kam."
Frankreichs Trainer Raymond Domenech versteht die ganze Aufregung ohnehin nicht. Das Tor sei zwar durch einen Fehler des Schiedsrichters zustande gekommen. Dies sei aber eine Tatsachenentscheidung gewesen, "und keine Mogelei", sagte er der Zeitung "L'Express". "Ich verstehe deshalb nicht, wieso wir uns für irgendetwas entschuldigen müssen."

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rainman78 - 23.11.2009, 14:06Es kommt insgesamt einfach zu oft vor, dass aufgrund falscher Schiri-Entscheidungen Tore zuwenig oder zuviel gegeben werden. Hier besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf. Der Fußball ist schon aus kultureller und gesellschaftlicher Sicht zu bede... gesamten Beitrag lesen
rotkiii - 23.11.2009, 12:19@latzi im kreis rennen ist nicht primitiv??
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